Sat.1 hat schon wieder einen Neuen: Ein Jahr nach Schawinski wird Senderchef Matthias Alberti durch Torsten Rossmann, seines Zeichens Geschäftsführer von Sat.1 unterstützt. Er soll den Nachrichtenbereich stärken. Heißt es. Irgendwie ist es wie immer bei Sat.1: Nun muss mit viel Mühe per Hand genau das aufgebaut werden, was wenige Monate zuvor kopflos und ohne Rücksicht auf Verluste eingetreten wurde.
Angesichts einer solch katastrophalen Führungsstrategie hätte eigentlich die komplette Sat.1-Elite ausgetauscht werden müssen. Nachvollziehen kann ich die Schritte von Sat.1 jedenfalls schon lange nicht mehr.

Das ist wohl wahr. Auch wenn im Sommer „nur“ die zwei Boulevardmagazine und die 180 Arbeitsplätze gestrichen wurden zeigt zumindest die Entlassung von Thomas Kausch die Intention zu sparen auf. Nun ein halbes Jahr später wieder zurückzurudern ist schon kurios. Der Imageschaden war und ist trotz gegenläufiger Annahme von Herrn de Posch gewaltig.
Merkwürdig auch die Behauptungen, Alberti wäre wegen dem ganzen Verwaltungskram nicht mehr zum kreativen Arbeiten gekommen, wie macht Anke Schäferkordt das dann bei RTL als Chefin des Senders, der deutschen Gruppe und Programmdirektorin zu fungieren?
Zusätzlich merkwürdig sind die zusätzlichen Aufgabengebiete für den stellvertretenden Geschäftsführer Szezinski, der jetzt auch noch deutsche Fiction und internationale Co-Produktionen machen muss, obwohl er überhaupt nicht aus der Ecke kommt und man da erst vor wenigen Wochen Joachim Kosack zum Chef ernannt hat, mal sehen was der jetzt für Aufgabengebiete bekommt oder ob er den Konzern in den nächsten Wochen verlässt.
Von: Thomas am Dezember 17, 2007
um 6:47