West gegen Ost

Jedes Jahr im Mai haben die Jammer-Weltmeister der Republik Hochkonjunktur. Der “Eurovision Song Contest” liefert allerhand Grund dazu, schließlich wirkt das gegenseitige Zuschieben der Punkte inzwischen mehr als peinlich. Dass vor allem die Osteuropäer so stark sind, ärgert Deutschland, Frankreich, Spanien und das Vereinigte Königreich besonders, schließlich zahlt man das meiste Geld und ermöglicht dadurch erst die ganze Veranstaltung.

Die Macht des Geldes hat nun offenbar auch zu einigen Veränderungen geführt, die schon im nächsten Jahr in Kraft treten sollen. In zwei Halbfinals sollen die Teilnehmer der Schlussrunde vom Publikum gewählt werden, über den letzten Startplatz entscheidet dann eine Jury.

Jan Feddersen vom NDR stellt in seinem Blog übrigens eine für wahre Fans nicht ganz unwichtige Frage:

Was ist mit jenen, die live beide Halbfinals sehen möchten? Das geht nach jetzigem Stand der Planung nicht, weil sie zeitsynchron laufen sollen.

Folgender Vorschlag von meiner Seite zur Güte: Peter Urban kommentiert eines der Halbfinals, während die Bilder von der zweiten Show gezeigt werden. Das wäre doch mal ganz großes Fernsehen, oder?

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